Britt: Heilung nach 36 Jahren

Ich möchte Gott loben und ihm danken. Ihm die Ehre geben durch mein Zeugnis.

Im Sommer 1978 begann bei mir ein Leidensprozess, von dem ich damals nicht wusste, dass er so lang andauern würde. Ich hatte die ersten Jahre massiv (bis zu 13x im Monat) Migräne-Anfälle und hatte privat und im Berufsleben schwer damit zu kämpfen. Ich war oft krankgeschrieben. Als ich 1984 einen Sohn bekam, blieb mir oft nichts übrig, als mich mit Medikamenten durch die Tage zu quälen, da es nicht immer die Möglichkeit gab, mich zurückzuziehen.

Wie viele wichtige Termine, aber auch Treffs mit Freunden ich absagen musste, weil ich wieder „kränkelte“, … ich weiß es nicht. Ich unterzog mich den verschiedensten Therapieversuchen und musste auch sehr oft Medikamente im Schmerzfall einnehmen. Bei denen stellte sich später heraus, dass sie schwere Langzeit-Auswirkungen auf den Körper hätten verursachen können. Gott sei Dank: bin ich davon nicht betroffen.

Mit den Jahren wurden die Anfälle seltener und leichter und nach der Wende gab es endlich Medikamente, die anders wirkten und weniger Nebenwirkungen hatten. So konnte ich besser mit der Erkrankung umgehen.

Seit 1997 bin ich Christin und Mitglied in dieser Gemeinde. Viele haben seitdem für mich gebetet, in der Gemeinde, privat, am Telefon, auch während ich mit Schmerzen im Bett lag, bei Seminaren, auf Konferenzen, im Hintergrund. Ich habe liebevolle und glaubensstarke Menschen erlebt, und welche, die mich auf meinem Krankheitsweg begleiteten. Manche beten schon die ganze Zeit für mich. Ich bin Euch allen so dankbar.

Aber ich erfuhr auch Druck, Missbrauch und falsche Lehre. Das hielt mich aber nie davon ab, Gebetsangebote anzunehmen, selbst wenn mein Glauben auf Heilung manchmal nur schwach war. Eigentlich blieb mir doch nichts anderes übrig, als auf Gott zu hoffen. Wenn er mir wenigstens Kraft geben würde, bis zu meiner Heilung durch ihn, damit klarzukommen. Das war meine Logik.

Im vergangenen Jahr entdeckte ich am Infotisch einen Flyer über Gebetsanliegen. Ohne lang zu überlegen, schrieb ich einfach alle Krankheiten auf, von denen ich geheilt werden wollte und gab den Flyer ab.

Ich habe lange gewartet, um dieses Zeugnis zu geben. Ich wollte erst ganz sicher sein, musste alle möglichen Situationen erleben, um auch zu testen, ob es wirklich wahr ist. Ich musste es selber erst glauben. Nun kann ich es voller Freude verkünden:
Vor über einem Jahr heilte mich Gott von Migräne, nach 36 Jahren!

ER heilt tatsächlich noch heute.

Ich freue mich darüber, dass Er mir diese große Last abnahm und bin Ihm so dankbar.
Ich danke Dir Gott, für mein Wunder. Ehre sei Dir.

Seid ermutigt und gebt die Hoffnung nie auf! Eure Britt.