Dana: Auf dem Weg zu den Quechuas

Die Wege des Herrn sind unerforschlich (Röm 11,33), aber immer gut! Ich möchte euch in den folgenden Abschnitten mit hinein nehmen, was Gott in meinem Leben wirkt und wohin mich seine Wege ab Januar 2013 führen werden.

Wie Gott mich geführt hat

Schon oft habe ich zu Gott gesungen oder in Gebeten gesagt, dass mein ganzes Leben ihm gehört und er es gestalten darf. Aber bin ich wirklich dazu bereit? Seit ich 2007 auf einem Missionseinsatz in Indien war, hatte ich Gott versprochen offen für den Missionsdienst zu bleiben. Vor fast zwei Jahren bin ich ›zufällig‹ auf die Arbeit in einem Missionskrankenhaus in Peru gestoßen, die mich immer mehr zu beschäftigten begann. Ich informierte mich darüber und merkte, dass Gott zu meinem Herzen sprach. Aus meinen eigenen Unternehmungen heraus wurde jedoch nichts und auch andere persönliche Dinge hielten mich zurück. So schob ich die Sache entschieden beiseite und sagte Gott, er müsste für mich sichtbar eingreifen, wenn ich wirklich gehen soll.
Im Mai diesen Jahres stoppte Gott meine Pläne. Meine derzeitige Arbeitsstelle im St. Elisabeth-Krankenhaus war bis Ende August befristet, aber es gab für mich sehr gute Aussichten auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag, womit ich fest rechnete. Aber es kam anders. Schon ein paar Tage zuvor begann mich seltsamerweise das Missionskrankenhaus in Peru wieder zu beschäftigen. So begann ich erneut zu schauen, ob Gott diesmal die Türen nach Peru öffnen wollte. Und genauso kam es. Gott schien alles schon vorbereitet zu haben, ich musste die Schritte nur noch gehen. Innerhalb von drei Tagen hatte ich ein Vorstellungsgespräch bei dem Verein Diospi Suyana und eine Zusage ihrerseits. Und dann geschah noch ein nächstes Wunder. Zehn Tage später erhielt ich doch den unbefristeten Arbeitsvertrag, aber Gottes Wirken war für mich offensichtlich.

Diospi Suyana – ein Hospital der Hoffnung

›Diospi Suyana‹ heißt in der Sprache der Quechua-Indianer ›Wir vertrauen auf Gott‹. Der Name des Krankenhauses für die Ärmsten der Armen mitten in den Anden Perus ist ein hoffnungsvoller Ausspruch, der auf Gottes Wirken hinweist. Aus Nächstenliebe heraus wird durch dieses Krankenhaus der großen medizinischen Not der Nachfahren der Inkas begegnet. Die größtenteils indigenen Patienten erfahren dadurch auf ganz praktische und glaubhafte Weise die Liebe Gottes in ihrem Leid. Durch die tägliche Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus hören viele zum ersten Mal von einer dauerhaften ewigen Hoffnung.
Was wird meine Aufgabe sein? Als Gesundheits- und Krankenpflegerin werde ich auf der dortigen Intensivstation mitarbeiten, auf der dringend Personal benötigt wird. Dies wird meine Hauptaufgabe sein, aber ich möchte mich auch in den Krankenhausgottesdiensten, sowie in einer örtlichen Gemeinde einbringen. Ich werde dort für zwei Jahre mitarbeiten und über eine Missionsgesellschaft betreut werden. Ich würde mich freuen, wenn ihr als Gemeinde genauso Teil dieser Vision werdet und mit mir zu den Quechua- Indianern medizinische Hilfe und das Evangelium von Jesus Christus bringt, sei es im Gebet oder finanziell.
Wir sind ein Leib mit vielen Gliedern (1.Kor 12,12-31) und gemeinsam dürfen wir Reich Gottes bauen, hier in Leipzig und bis hinaus in die Welt.
Jeder, der mehr über Diospi Suyana wissen oder die Arbeit mit verfolgen möchte, kann sich an mich wenden, um per Rundbrief informiert zu werden. Gern könnt ihr mich persönlich in der Gemeinde oder per E-Mail ansprechen. Es grüßt euch ganz herzlich

Dana Hennig

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